Sommerwallfahrt nach Donaueschingen und Schenkenberg
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze durfte der Lourdespilgerverein Fricktal und Baden am Samstag, 27. Juni 2026, einen wunderschönen Wallfahrtstag nach Donaueschingen zur Stadtkirche St. Johann, zur Donauquelle sowie zur Wallfahrtskirche Schenkenberg erleben.
Pünktlich um 8.30 Uhr startete der Car in Frick mit 27 Pilgern. Nach der Begrüssung servierte die Herren vom LPV-Vorstand Kaffee und Gipfeli, anschliessend wurde gemeinsam der Rosenkranz gebetet. Dazwischen blieb genügend Zeit für angeregte Gespräche und frohes Beisammensein
In Donaueschingen wurden wir von unserem Präses, Pfarrer Fabian Schneider, herzlich empfangen. Mit sichtlicher Freude hiess er uns an seinem Wirkungsort willkommen. Seine herzlichen Worte verliehen dem Beginn unseres Aufenthalts eine besonders persönliche und familiäre Atmosphäre.
Unser erstes Ziel war die berühmte Donauquelle im Schlosspark. Sie gilt seit Jahrhunderten als symbolischer Ursprung der Donau. Mit rund 2'850 Kilometern ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas, verbindet auf ihrem Weg zehn Länder und mündet schliesslich ins Schwarze Meer. Die kunstvoll eingefasste Quelle mit ihrer eindrucksvollen Figurengruppe lud zum Verweilen und Staunen ein.
Anschliessend feierten wir die heilige Messe in der Stadtkirche St. Johann. Die barocke Kirche beeindruckt mit ihrem hellen und freundlichen Innenraum, den kunstvollen Altären und den prächtigen Deckenmalereien. Über Jahrhunderte wurde sie vom Fürstenhaus Fürstenberg gefördert und geprägt. Die enge Verbundenheit der Fürstenfamilie mit der Kirche und der Stadt ist bis heute spürbar. Die feierliche hl. Messe mit der eindrücklichen Predigt, bildete den Höhepunkt unserer Wallfahrt.
Nach der hl. Messe genossen wir ein feines Mittagessen im Fürstenbergstübli. Anschliessend blieb genügend Zeit, die Stadtkirche nochmals in Ruhe zu besuchen, an der Donauquelle zu verweilen, die schöne Umgebung zu erkunden oder einen Moment der persönlichen Besinnung und des Gebets zu finden.
Um 14.15 Uhr führte uns die Reise weiter zur Andacht in die Wallfahrtskirche Schenkenberg. Der auf einem ehemaligen Burghügel gelegene Marienwallfahrtsort blickt auf eine über 700-jährige Geschichte zurück. Die heutige barocke Kirche wurde 1726 geweiht und ist weit über die Region hinaus für ihr Gnadenbild der Gottesmutter sowie die zahlreichen Votivtafeln bekannt, welche vom tiefen Glauben und der Dankbarkeit vieler Pilgerinnen und Pilger zeugen. In dieser besonderen Atmosphäre hielten wir unsere Andacht und vertrauten Maria unsere Anliegen an. In der Andacht wies uns Herr Pfarrer Schneider speziell darauf hin, dass Maria hilft, wenn wir sie darum bitten. Dies bezeugen eben diese vielen Votivtafeln.
Nur eine kurze Strecke später erreichten wir Aach zum wohlverdienten Zobighalt im Restaurant Jägermühle. Das Restaurant liegt besonders idyllisch direkt an der Aach, dem wasserreichsten Quellfluss Deutschlands. Die Aachquelle wird durch versickertes Wasser der Donau gespeist und stellt damit eine faszinierende natürliche Verbindung zwischen Donau und Rhein dar. Die schattige Lage am Wasser bot eine angenehme Abkühlung. Für manchen wurde der riesige Glacecoupe zur letzten Herausforderung des Tages – die grosszügigen Portionen waren kaum zu bewältigen und sorgten für manchen schmunzelnden Kommentar.
Mit vielen schönen Eindrücken traten wir schliesslich die Heimreise an. Im Car beteten wir gemeinsam den Barmherzigkeitsrosenkranz und dankten Gott für den gelungenen Wallfahrtstag, für die gute Gemeinschaft und die sichere Reise. Unser hilfsbereiter Chauffeur brachte uns mit seiner ruhigen und äusserst sanften Fahrweise sicher und angenehm wieder nach Hause. So erreichten wir Frick trotz des abwechslungsreichen Programms und der sommerlichen Hitze sogar knapp 30 Minuten früher als geplant.
So durfte der Lourdespilgerverein Fricktal und Baden und Umgebung auf einen von von Gebet, Gemeinschaft, kulturellen Eindrücken und vielen bereichernden Begegnungen geprägten Tag zurück blicken. Danke an alle jene, die diesen wunderschönen Tag organisiert haben.